Dispo überzogen – Was nun?

Dass der Dispo überzogen ist, kennen wir wohl alle. Ein ungutes Gefühl, aber mit dem nächsten Gehalt ist man wahrscheinlich wieder raus aus den roten Zahlen.

Aber – was, wenn nicht? Was, wenn der überzogene Dispokredit zum Standard wird, und auch die nächste Gehaltszahlung nicht weiterhilft?

Hier droht eine gefährlich Spirale abwärts: Denn Dispokredite sind viel teurer als reguläre Kredite. Oft werden hier sogar zweistellige Zinssätze fällig. Je teurer der Kredit desto schwieriger wird es, das Konto wieder ins Plus zu bringen.

Dispokredit ablösen – aber wie, wenn der Dispo überzogen ist?

Wie kann man also das Ruder wieder herum reißen? 

Prüfen Sie Ihre Finanzen: Verfügen Sie noch über Ressourcen auf einem Tagesgeldkonto?

Dieses Geld sollten Sie als Erstes verwenden, wenn es darum geht, den überzogenen Dispo auszugleichen.

Denn: Die Kreditzinsen sind so gut wie immer höher als die Zinsen Ihrer Geldanlage.

Was aber, wenn keine Ersparnisse da sind?

Hier kann ein preiswerterer Ratenkredit die Lösung sein.

Unsere Empfehlung, wenn der Dispo überzogen ist:

BON-KREDIT

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Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch geringere Zinsen sparen Sie Geld ein, und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Schulden Schritt für Schritt abzubauen.

Ziehen wir ein Beispiel heran:

Sagen wir, Sie stehen mit Ihrem Dispo mit 3.000 € in der Kreide. Die Zinsen für den Dispositionskredit belaufen sich auf 11,7 %. Schulden Sie diesen Kredit in einen regulären Ratenkredit mit einem nominalen Zinssatz pro Jahr in Höhe von 5,65 % um, sind sie die Schulden mit etwa gleich hohen Monatsraten in 2 Jahren los – und haben etwa 200 € weniger Zinsen gezahlt.

Doch Vorsicht: Wenn Sie Ihr Girokonto wieder überziehen, während Sie den alten Dispokredit umschulden, könnten Sie noch tiefer in die Schuldenfalle gelangen.

Dispokredit ablösen – aber richtig

Der Unterschied zum Dispositionskredit ist beim Ratenkredit, dass Sie, wie der Name schon sagt, diesen in regelmäßigen Monatsraten in einem festgelegten Zeitraum zurück zahlen.

Daher ist die folgende Frage von größter Bedeutung:

Welche monatlichen Kreditraten können Sie sich leisten?

Hier müssen Sie genau hinschauen!

Hohe monatliche Raten sind wichtig für die rasche Tilgung, aber nur, wenn Sie durch diese Raten nicht wieder in den Dispo geraten. Das Führen eines Haushaltsbuches kann hier für den Überblick gute Dienste leisten.

Das Umschulden, wenn Ihr Dispo überzogen ist, kann nur funktionieren, wenn Sie ganz bewusst mit Ihrem Geld umgehen.

Extrem wichtig ist, dass Sie nach der Umschuldung nicht erneut wieder am Dispo kratzen, oder nicht weitere Kredite aufnehmen müssen.

Wie findet man den richtigen Ratenkredit?

Wenn es um einen Kredit geht, der für die Umschuldung eines Dispokredites verwendet werden soll, muss man sich nicht unbedingt an seine Hausbank wenden!

Sie müssen bei Kreditaufnahme auch nicht zwingend angeben, dass Sie vorhaben, das Geld für eine Umschuldung zu verwenden.

Die einfachste Methode ist, einen seriösen Kreditvermittler zu beauftragen, das für Sie günstigste individuelle Angebot heraus zu suchen.

Hier können wir uneingeschränkt Bon-Kredit empfehlen, ein Kreditvermittler mit über 40-jähriger Erfahrung mit Sitz in der Schweiz. Bon-Kredit findet auch Kreditgeber unter schwierigen Umständen – wenn zum Beispiel bereits ein negativer Schufa-Eintrag vorliegt.

Auf eine sogenannte Restschuldversicherung können Sie übrigens getrost verzichten. Durch sie verteuert sich der Kredit nur unnötig, bis hin zu einer Verdoppelung der Zinsbelastung.

Wie hoch sollte der Ratenkredit zur Umschuldung des überzogenen Dispos sein?

Der Ratenkredit sollte zwar einen leichten Puffer nach oben haben, sodass Sie nicht gleich wieder in den Dispo rutschen.

Er sollte aber nicht so hoch ausfallen, dass Sie sich vor einem noch höheren Schuldenberg wiederfinden.

Wenn Sie raus aus dem überzogenen Dispo sind, gilt: Vermeiden Sie unbedingt, den Dispo wieder nutzen zu müssen!

Überprüfen Sie den Disporahmen nach erfolgter Umschuldung: Kann er eventuell reduziert werden?

Ganz gestrichen werden sollte er nicht, schließlich kann er auch in Zukunft finanzielle Notsituationen ausgleichen.

Aber Sie sollten ihn auf keinen Fall miteinrechnen, wenn es darum geht, Ihre finanziellen Alltag zu bestreiten. Die Reduzierung des Disporahmens kann hier helfen.

Dispo überzogen: Warum das besonders risikoreich ist

Ein Dispo kann von Ihrer Bank jederzeit gekündigt oder gekürzt werden!

Das Schlimme daran: Dies passiert oft genau dann, wenn man besonders darauf angewiesen ist, beispielsweise bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit.

Oft wird ein Disporahmen von bis zu zwei Monatseinkommen von der Bank gewährt.

Reduziert sich also Ihr Einkommen, reduziert sich auch Ihr Disporahmen.

Wenn es hart auf hart kommt, kann Ihnen die Bank sogar den Dispo kündigen!

In diesem Fall können Sie zwar bei Ihrer Bank einen Ratenkredit aufnehmen, doch haben Sie gegenüber Ihrer Bank in dieser Situation auf jeden Fall die schlechteren Karten.

Zudem ist Ihre Bonität soeben gesunken – dies wird sich in teuereren Zinsen niederschlagen.

Ein Ratenkredit ist im Gegensatz dazu sicher.

Sie sollten diesen jedoch schon zeitig vereinbaren, sodass Sie nicht unnötig unter Druck stehen.

Es empfiehlt sich, zeitnah einen Kreditvermittler wie Bon-Kredit zu beauftragen, den für Sie günstigsten Kredit herauszusuchen.

Dispo wurde gekündigt – was tun?

Ist der Dispo überzogen, kann er Ihnen wie erwähnt auch von Ihrer Bank gekündigt werden.

Wie können Sie nun vorgehen?

Sie sollten ein zusätzliches, neues Konto bei einer anderen Bank einrichten lassen.

Die Verhandlungen in Verbindung mit der Kontoneueröffnung könnten natürlich schwierig werden. Hier kann eine Schuldnerberatungsstelle behilflich sein.

Gut für den Verbraucher in einer solchen Misslage: Die Banken müssen ein Basiskonto, also ein Girokonto auf Guthabenbasis, eröffnen. Deutschland hat hier mit Wirkung vom 19.06.2016 eine Richtlinie der EU umgesetzt.

Warum ein zweites Konto eröffnen?

Laut eines Urteils des BGH dürfen Banken Geldeingänge mit Disposchulden verrechnen (BGH, Az. XI ZR 286/04).

Das kann dazu führen, dass wichtige Zahlungen wie Miete etc. nicht von Ihrem Konto überwiesen werden, da dieses nicht gedeckt ist.

Auch ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto bietet sich nicht an, da auch hier die Geldeingänge von der Bank genutzt werden dürfen, um Disposchulden auszugleichen.

Falls das Eröffnen eines Zweitkontos nicht möglich ist, können Sie mit Ihrer Bank die Trennung des Pfändungsschutzkontos von Ihren Disposchulden vereinbaren.

Während Sie die Schulden so schrittweise zurückzahlen, wird das Pfändungsschutzkonto nicht mehr überzogen.

Aber auch hier gilt natürlich, dass Sie in der Lage sein müssen, die Raten stemmen zu können.